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Prof. Dr. Hans-Jürgen Kerner
Vita in Stichworten
(Juni 2010)

Persönliches und Werdegang:

  • Geboren am 8.12. 1943 in Herxheim bei Landau /Pfalz.
  • Verheiratet mit Annemarie Kerner, geb. Sternberger, seit 1975.
  • Kinder Matthias (geb. 1977), Eva-Maria (geb. 1980), Anna-Lena (geb. 1982).
  • Volksschule in Herxheim, Altsprachliches Gymnasium in Landau.
  • Studium zwischen 1963 und 1967; Universitäten München, Berlin und Tübingen. Erstes juristisches Staatsexamen im Herbst 1967 in Tübingen.
  • Wiss. Angestellter, Wiss. Assistent und Akad. Rat von 01/1968 bis 11/1975; zugleich zwischen 1969 und 1972 Mitglied einer Forschungsgruppe des Europarates in Straßburg zur Organisierten Kriminalität in Europa. Zweites juristisches Staatsexamen im Herbst 1972 in Stuttgart.
  • Promotion zum Dr. iur. in Tübingen 1973 (Dissertation über „Kriminalstatistik und Verbrechenswirklichkeit“).
  • Habilitation für die Fächer Kriminologie, Jugendstrafrecht, Strafvollzug und Strafprozessrecht in Tübingen 1975.
  • Wissenschaftlicher Rat und Professor (C 3), Universität Bielefeld 1975; ordentlicher Professor (C 4), Universität Hamburg 1977; Ordinarius, Universität Heidelberg 1980.
  • Direktor des Seminars für Jugendrecht und Jugendhilfe der Universität Hamburg von 1977 bis 1980, zugleich Richter am 2. Strafsenat des Hanseatischen Oberlandesgerichts; Direktor des Instituts für Kriminologie der Universität Heidelberg von 1980 bis 1986.
  • Seit Oktober 1986: Ordinarius an der Juristischen Fakultät der Universität Tübingen; zugleich Direktor des Instituts für Kriminologie der Universität Tübingen.
  • Gastprofessuren ab 1979 in Southampton (England), Peking (VR China), Philadelphia (Pennsylvania, USA), Melbourne (Australien) und Cambridge (England). Außerdem für fünf Jahre Mitglied im wissenschaftlichen Ausschuss des European Committee for Crime Problems des Europarates in Straßburg, als Vertreter für die Bundesrepublik Deutschland.

Positionen und Aufgaben in Auswahl:

  • Koordinator des Aufbaustudiengangs Magister Legum (LL.M.) der Juristischen Fakultät der Universität Tübingen für im Ausland graduierte junge Juristen, bis 9/2010.
  • Wissenschaftlicher Leiter der Fortbildungsreihe „Kriminologisch-Kriminalpolitischer Arbeitskreis“ (KrimAK, Geschäftsstelle am Institut für Kriminologie der Universität Tübingen).
  • Mitglied der Forschungsgruppe Täter-Opfer-Ausgleich (Wissenschaftler Verbund der Universitäten bzw. Hochschulen Bielefeld, Bremen Heidelberg, Konstanz, Marburg und Tübingen).
  • Vorsitzender der Deutschen Stiftung für Verbrechensverhütung und Straffälligenhilfe (DVS).
  • Präsident des DBH- Fachverbandes für Sozialarbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik, bis 9/2009.
  • Ehrenpräsident auf Lebenszeit der Internationalen Gesellschaft für Kriminologie in Paris (SIC/ISC), außerdem ständiges Mitglied im dortigen Board of Directors.
  • Mitglied auf Lebenszeit der American Society of Criminology (ASC) und der ameri-kanischen Academy of Criminal Justice Sciences (ACJS).
  • Mitglied in verschiedenen deutschen, europäischen und internationalen Gesellschaften, z.B. Kriminologische Gesellschaft (KrimG), European Society of Criminology (ESC), World Society of Victimology (WSV).
  • Mitorganisator der Internationalen Kriminologischen Kongresse in Wien (1983), Hamburg (1988), Budapest (1993) und Seoul (1998).

Adresse:

Institut für Kriminologie der Universität Tübingen,
Sand 7,
72076 Tübingen
Tel.: 07071 - 29 7 29 31
Fax: 07071 - 29 51 04

E-mail: hans-juergen.kerner@uni-tuebingen.de

 


ifk@uni-tuebingen.de - Stand Juni 2010