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Beendete Forschungsprojekte:
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Das Düsseldorfer GutachtenEmpirisch gesicherte Erkenntnisse über kriminalpräventive Wirkungen Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat sich in ihren jahrelangen Erfahrungen in der Kriminalprävention zu einer wissenschaftlichen Begleitung und Wirkungsforschung von Aktivitäten zur Kriminalprävention entschlossen, in deren Rahmen
Das "Düsseldorfer Gutachten" (1.) dient dabei als fundierte Grundlage zur Einschätzung der Wirksamkeit kriminalpräventiver Projekte, Ansätze und Aktionen des 'Arbeitskreis Vorbeugung und Sicherheit' der Landeshauptstadt Düsseldorf (3.). Das "Düsseldorfer Gutachten" ist in vier Teile gegliedert. Im ersten Teil werden 61 Studien zur Kriminalprävention ausgewertet, die sich durch interessante und aktuelle Ansätze und vor allem durch eine empirische Begleitforschung auszeichnen. Die Kommunalpolitik kann sich an solchen konkreten und erfolgreichen Vorbildern orientieren und diese ggf. auf die lokalen Verhältnisse ausrichten. Der zweite Teil enthält eine erste deutsche Rezeption des weltweit bekannten Sherman-Reports, der im Auftrag der amerikanischen Regierung mit aufwändiger Unterstützung ein empirisch fundiertes Resümee der Wirkungsforschung in den USA gezogen hat. Zum einen wird hier der Report in deutscher Sprache und in einer umfassenden Kurzversion der hiesigen Diskussion voll zugänglich gemacht und zum anderen dient er natürlich zur Kontrolle und Absicherung der Schlussfolgerungen des Gutachtens. Teil drei enthält die spezifischen Ergebnisse der Wirkungsforschung zur fremdenfeindlichen und rechtsextremen Gewalt. Dieses aktuelle und politisch besonders beachtete Problem der Kriminal- und Kommunalpolitik in Deutschland erfährt hier eine erste Gesamtdarstellung mit Ergebnissen, welche die bisher häufig hilflosen und aktionistischen Präventionsbemühungen weiter führen. Schließlich wird im vierten Teil kritisch analysiert, welche kriminalpolitischen Konsequenzen aus der vorwiegend amerikanischen Debatte über "broken windows" und "zero tolerance" für deutsche Großstädte zu ziehen sind. Nach Abzug der lauten und plakativen Argumente verbleiben empirische Erkenntnisse, die eine realistische Politik beachten sollte. Mit Blick auf den großen Umfang des im Gutachten verarbeiteten Materials sowie die praktische Zielsetzung für eine empirisch fundierte angewandte Präventionspolitik wurde der wesentliche Ertrag der Gesamtanalyse und die sich abzeichnenden Grundstrukturen einer realitätsbezogenen Kriminalprävention in einer anwendungsbezogenen Ertragsanalyse praxisbezogen konzentriert (vgl. oben 2.). Das "Düsseldorfer Gutachten" ist kostenlos unter www.duesseldorf.de/download/dg.pdf zum Download bereitgestellt. Die Ertragsanalyse unter: www.duesseldorf.de/download/dgll.pdf Diese kann auch bei den Verfassern in gedruckter Form bestellt werden. Arbeitsgruppe
ifk@uni-tuebingen.de - Stand 1. April 2003 |